ARADO - Geschichte eines Flugzeugwerkes Teil
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Schon als Junge interessierte ich mich für die
Fliegerei und die Techniken, welche für das Fliegen erforderlich sind.
Diese Leidenschaft erhielt ich mir bis heute. Besonders interessierten
mich innovative Techniken im frühen Flugzeugbau, so machte ich die ersten
Bekanntschaften mit Fluggeräten aus den frühen 30' Jahren. Auf einer
Luftfahrtshow der USAF in Ramstein sah ich erstmals eine Phantom II life
und in voller Größe. Ab diesem Zeitpunkt wollte ich mehr über die
Entwicklung der Jets wissen und macht mich auf die Suche nach deren
geschichtlicher Herkunft. Später kamen Besuche im Deutschen Museum zu München
und dem National Air and Space Museum, Silver Hill, Maryland, USA hinzu.
Da festigte sich auch die Leidenschaft für die Modellreihen von Arado.
Nun aber genug davon, hier folgt ein kurzer Rückblick
über das Arado Werk und deren Flugzeugmuster. Einige der Flugzeuge trugen
wesentlich zu unserer heutigen Technik bei.
Der Firmenname ARADO (span. Pflug) erinnert an
eine vergangene Epoche deutscher Flugzeugkonstrukteure. Gegründet am 7.
April 1925, wurde als bald der Sitz von Hamburg nach Rostock-Warnemünde
verlegt. Das Firmengelände gehörte usprünglich den
Dinos-Autombobilwerken, wurde aber an die Arado Handels Gesellschaft
G.m.b.H verkauft.
Bild 1 zeigt das ursprüngliche Firmengelände in
Warnemünde im Jahre 1917.
Einige Umbauarbeiten erfolgten, so dass das Gelände schließlich zur
Entwicklung und zum Testen von Flugzeugen entsprach.
Es folgten danach
Konstruktionshallen, Werkhallen, sowie ein großer Hangar.
Durch den
Zugang zum Breitling waren auch für Wasserflugzeuge beste Voraussetzungen
gegeben.
Bild
2 zeigt die Werft Warnemünde, nach diesen Umbauarbeiten. In der Bildmitte
die Montagehalle, rechts Slipway zum Breitling, sowie das Verwaltungsgebäude
mit den Konstruktionsbüros. Links das Pförtnerhaus mit der Kantine,
dahinter liegen die Schlosserei, Waffenabteilung, Tischlerei, sowie die
Lagerhallen, insgesamt betrug das damalige Betriebsgelände ca. 42.000
Quadratmeter.
Sucht man heute nach Überesten der
Werft, so wird man sich schwertun. Auf dem ehemaligen Firmengelände
befindet sich heute eine Schiffswerft, aber einige wenige Bauwerke sind -
wenn auch nur bruchstückweise - noch vorhanden.
Auf Bild 3 sehen Sie die Zufahrt zum Haupttor, dort befand sich einst das Pförtnerhaus
mit der Kantine. Auf dem Firmengelände sind leider sämtliche Hinweise, was
sich hier einst befand, verschwunden.
Bild 4 zeigt die heutigen
Montagehallen am Laak-Kanal.
Bild 5 zeigt mich vor den ehemaligen Arado Werken in Rostock-Warnemünde.
An dieser Stelle möchte ich mich
herzlich bedanken bei Dr. Jörg Armin Kranzhoff für sein Buch "ARADO,
Geschichte eines Flugzeugwerkes", erschienen 1995 im Aviativ Verlag.
ISBN 3-925505-27-X. Ohne dieses Nachschlagewerk wären die
Nachforschungsarbeite viel schwerer, wenn nicht unmöglich gewesen.
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